Als Qualified Senior Teacher in Systemaufstellung bildet Astrid Habiba Kreszmeier seit vielen Jahren in Basiskompetenzen systemischer Aufstellungsarbeit aus.
Diese neue Lernreihe bietet vertiefendes Praxislernen für Kolleg*innen, die über solide Grundkenntnisse in Aufstellungsverfahren verfügen.
Die vier Module konzentrieren sich auf folgende Themenbereiche. Sie können einzeln oder im Paket gebucht werden.
Genauere Informationen und Anmeldung siehe unten.
In diesem Aufbaukurs wenden wir uns der Frage nach dem verantwortungsvollen und hilfreichen Umgang mit traumatischen Erfahrungen zu.
Neben dem traumaspezifischen Wissen spielt hier auch der ökosystemische Blick eine Rolle, also der bewusste Einbezug therapeutischer Dialoge mit der mehr-als-menschlichen Welt. Die "Natur" ist oft der sichere Raum, auf den sich viele Menschen auch bei traumatisierenden Erfahrungen von Gewalt oder Vernachlässigung verlässlich beziehen. Diese wesentliche Ressource wird hier auch zur Sprache kommen.
Herzlich Willkommen zu dieser Form von vertiefender Weiterbildung.
DATEN: 22 - 24 Okt 26 | Do 14h - Sa 16h
KOSTEN: 950 CHF
ORT: Rosenhof, Stein AR
LEITUNG: Astrid Habiba Kreszmeier
ANMELDUNG
In Aufstellungen wird verkörpert, sinnlich, bildlich, räumlich und transverbal wahrgenommen. Doch ist die Sprachbegleitung der Prozesse wesentlich und wirksam, vom Gespräch zur Klärung des Anliegens bis hin zu allen sprachlichen Interventionen und Handlungsdialogen.
Die Eigensprache der aufstellenden Person und der Stellvertreter*innen, die innewohnenden Geschichten und die auftauchenden Metaphern, als das gestaltet den "Text", den Dialog in Aufstellungen. Dabei geht es nicht um vorgefertigte Lösungssätze, vielmehr um Hinhören und Wahrnehmen, was ausgesprochen werden will.
Wir tauchen in diese spezielle Kompetenz ein, spielerisch fachlich werden folgende Ebenen und in ihre Wirkungen ausgelotet.
Wir Menschen leben in Sprache, wir sind eine sprachbildende Spezies und auch wenn die Wortsprache nur ein Teil eines grösseren Sprachraums ist, so ist sie doch wesentlich.
Sie öffnet und schliesst Räume, sie verändert Wahrnehmung und Gefühle, sie lässt erkennen und mitunter neu handeln. Aufstellungen werden von einer besonderen verdichteten Sprache begleitet. Zu ihr - jenseits von Schablonen - vertieften Kontakt zu gewinnen und Kompetenzen zu erweitern, darum geht es hier.
Herzlich Willkommen zu dieser Form von vertiefender Weiterbildung.
DATEN: 22 - 24 Apr 27 | Do 14h - Sa 16h
KOSTEN: 950 CHF
ORT: Rosenhof, Stein AR
LEITUNG: Astrid Habiba Kreszmeier
ANMELDUNG
Aufstellungen sind beeindruckende Verkörperungsverfahren, die über Raumwahrnehmung in Beziehungskonstellationen wertwolle Wahrnehmungen und Veränderungen von Perspektiven und Bedeutungszusammenhängen ermöglichen.
Sie halten alle Beteiligten in einem schlichten Rahmen, der auf expressive Diskurse oder theatralische Interaktionen verzichtet.
Der Wert dieser Herangehensweise hat sich vielfach gezeigt.
Manchmal jedoch rufen die Anliegen von Menschen nach anderer Antwort. Da klingen vielleicht mythologische Narrative an, da sind vielleicht viele Stimmen, die zuerst entdeckt und gehört werden wollen, da geschehen mitunter "unerklärlich" immer wieder Begegnungen mit der mehr-als-menschlichen Welt. Dann können Naturdialog und Mythenspiel eine Alternative sein.
In diesem Seminar erkunden wir die Möglichkeiten des Mythodramas in unterschiedlichen Spielformen. Es wird herausgearbeitet, in welchen Momenten und bei welchen Anliegen, mythologische Narrationen therapeutische Wirkungen entfalten können, wie sie auch in der Einzelarbeit zum Einsatz und wie sie Aufstellungsprozesse ergänzen und auch ersetzen können. Naturerfahrung kann dabei zu einer wesentlichen Zuspielerin, ja Mitspielerin werden.
Herzlich Willkommen zu dieser Form von vertiefender Weiterbildung.
DATEN: 17 - 19 Sep 27 | Fr 14h - So 16h
KOSTEN: 950 CHF
ORT: Rosenhof, Stein AR
LEITUNG: Astrid Habiba Kreszmeier und Hans-Peter Hufenus
ANMELDUNG
Besonders bei Familien-Aufstellungen bringt die mehrgenerationale Perspektive, die der Methode als eine der Grundhypothesen innewohnt, in vielen Fällen auch die Gegenwart von bereits Verstorbenen mit ins Spiel.
Dann zeigen sich oft starke Beziehungskräfte, Verwechslungen, Verstrickungen. Es kann sich dabei um einen einzelnen Menschen handeln, der in die Selbstwahrnehmung eines Lebenden auf verschobene Weise geraten ist. Manchmal geht aber auch ein Raum auf, in dem viele Verstorbene, schicksalsbedingt zusammen kommen.
Wie hier Prozesse achtsam und sensibel begleiten?
Die Verbindungen zwischen Lebenden und Toten sind vielfältig. Sie können nähren, fördern, stärken, aber auch festhalten, verwirren und entkräften. Hier stellen sich wesentliche Fragen: Wie können gute Bezüge und Verhältnisse geschaffen werden, wie ein Abschied, wie ein vertrauensvolles Loslassen? Welche guten Kräfte können zur Befriedung zu beiden Seiten beitragen?
Hier sind nicht nur psychologische, sondern auch im weiten Sinne feinstoffliche, spirituelle oder religiöse Annahmen und Bilder im Raum, die mitgesehen und gewürdigt sein wollen. Es braucht achtsames Herantasten an sinnvolle Bewegungen und Mut, Instanzen oder Kräfte in den Raum zu bringen, die dem Geschehenen in gegebener Ruhe begegnen. Neben allen grundlegenden Prinzipien von Aufstellungen, sind hier die ästhetische Gestaltung des Raumes und die Grenze zwischen Lebenden und Toten hilfreich.
Es klingt nach schwerer Kost, aber sie kann auch leicht und beruhigend sein.
Herzlich Willkommen zu dieser Form von vertiefender Weiterbildung.
DATEN: 09 - 11 Dez 27 | Do 14h - Sa 16h
KOSTEN: 950 CHF
ORT: Rosenhof, Stein AR
LEITUNG: Astrid Habiba Kreszmeier
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