Wenn wir in einer Halbhöhle um ein Feuer sitzen, können wir in Resonanz kommen mit einem Kollektiv anzestraler Kräfte aus weit zurückliegender Menschheitsgeschichte.
Mit einer analogen Kamera ist es ja so eine Sache. Ob die Einstellungen richtig waren, erfährt man ja erst nach einiger Zeit, wenn der Film zurückgespult und im Fachgeschäft entwickelt wurde.
Die Fähigkeit der Nutzung des Feuers unterscheidet uns Menschen von allen anderen Lebewesen. Dank der Paläogenetik wissen wir, dass es das Kochen war, das uns erst zu Menschen machte.
Kurz nach dem Südportal des alten Gotthardtunnels, bei der Ortschaft Piotta, ermöglicht die Standseilbahn der dortigen Wasserkraftwerke einen Hub auf über 1800 m.ü.M.
Das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen ist so alt wie die Menschheit – ja noch älter!
«Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich hier um einen verwickelten Tatbestand, wo es sich um Dinge handelt, über die man nicht laut spricht, um sie nicht gedankenlosem Spotte auszusetzen»
Vieles um jenen Mann, der vor fünftausend Jahren in den Ostalpen unterwegs war, ist gut erforscht und wissenschaftlich belegt, aber es bleiben auch einige Rätsel.
Die Vergleiche archäologischer Erkenntnisse mit den Ritualen indigener Völker zeigen, dass bei paläolithischen Heilverfahren die Mehr-Als-Menschliche Welt immer auch Teil des Geschehens war.
«Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün», sagt das Lied, doch in diesem Jahr blühen die Bäume und Sträucher schon Anfangs April und viele freuen sich. Aber
Hans-Peter Hufenus: Nachruf auf Jan Assmann